Wie ein verirrter Wikinger die Geschichte Amerikas veränderte
Eine alternative Ansicht, ohne EvD's Präastronautik
Es ist kein Mythos, sondern Fakt: Die Wikinger siedelten in Nordamerika. Funde in L’Anse aux Meadows beweisen, dass sie dort Basislager für Expeditionen bauten. Sie waren Seefahrer, Entdecker und immer auf der Suche nach Ressourcen.
Ein Wikinger-Schiff gerät vor der Küste Kanadas in einen schweren Sturm. Ohne Kompass und bei zerfetzten Segeln packt sie der Golfstrom. Diese Meeresströmung wirkt wie eine Einbahnstraße und treibt das manövrierunfähige Schiff Tausende Kilometer nach Süden bis in den Golf von Mexiko.
Völlig entkräftet stranden die Männer. Für die Einheimischen ist es ein Schock: Da kommen große, hellhäutige Männer mit wilden blonden Haaren und dichten Bärten aus dem Meer. Da die indigene Bevölkerung genetisch kaum Bartwuchs hat, wirken die Fremden wie Wesen aus einer anderen Welt.
Die Wikinger wollen nur überleben und ihr Schiff flicken. Sie bleiben nur kurz für Proviant und Wasser. Sie teilen vielleicht Wissen (Konzepte von Technik), aber sie haben keine Fertigkeit, dies vor Ort dauerhaft umzusetzen. Weil sie keine Familien gründen und bald wieder aufbrechen, bleiben keine DNA-Spuren oder Gräber zurück.
Bei der Abreise versprechen sie: „Wir kommen wieder!“ Die Einheimischen verknüpfen diesen Moment mit ihrem Kalender. Der Anführer wird zur Legende Quetzalcoatl, der im Jahr „1-Rohr“ verschwand und schwor, in genau so einem Jahr zurückzukehren.
Genau 12 aztekische Zyklen (à 52 Jahre) später ist es wieder ein „1-Rohr“-Jahr. 1519 landet Hernán Cortés. Er ist bärtig, kommt aus dem Osten und trägt glänzende Rüstungen. Die Azteken glauben, die Prophezeiung erfüllt sich – ein fataler Irrtum, der den Untergang ihres Reiches besiegelt.